Der Ostermarsch 2011 findet statt am 25. April 2011

Reaktion auf die aktuellen Ereignisse

Der Ostermarsch ist ein Anlass, der abseits der politischen Tagesgeschäfte stattfindet. Dennoch prägen auch uns die aktuellen Ereignisse, die Katastrophe in Fukushima, die Kriege und Aufstände in Nordafrika sind wichtige Themen. Unser diesjähriges Thema, Entmilitarisierung weltweit ist Teil dieser Auseinandersetzung. Der weltweite Kampf um die immer knapper werdenden Energieressourcen wird immer öfter mit militärischen Mitteln ausgetragen, währenddem ein Umdenken in Sachen Energie dringend notwendig wäre. Deshalb haben wir am diesjährigen Ostermarsch RednerInnen, die auch die aktuellen Katastrophen in ihre Reden und Überlegungen einbeziehen werden. Wir haben das Glück mit Dorothea Loosli-Amstutz eine kompetente Rednerin aus der Anti-Atom Bewegung zu haben und mit Colin Archer einen Redner, der die Situation in Nordafrika bezüglich Militarisierung und Waffenhandel kennt.

Für weitere Informationen zu Mahnwachen, Demonstrationen und Informationen zur AKW-Katastrophe in Fukushima:

www.greenpeace.ch

www.akw-ade.ch

www.energiewende-jetzt.ch

www.nwa-schweiz.ch

Gerne weisen wir auch auf den Menschenstrom gegen Atom hin, der am 22. Mai stattfinden wird: http://www.menschenstrom.ch

===

Der diesjährige Ostermarsch beschäftigt sich mit einem klassischen Thema der Friedensbewegung. Unter dem Motto “Ins Leben investieren, statt von Zerstörung profitieren – Entmilitarisierung weltweit!” setzen sich die Rednerinnen und Redner mit der weltweiten Aufrüstung, den immensen Rüstungsausgaben und der daraus folgenden lebensfeindlichen Politik auseinander.

Programm

13.00 Uhr Besammlung im Eichholz

Mit Hans-Ulrich Gerber vom Internationalen Versöhnungsbund

Gemeinsamer Marsch an der Aare entlang

14.30 Uhr Schlusskundgebung auf dem Münsterplatz mit Reden von:

Dorothea Loosli-Amstutz, Bern, Brot für alle, (Grossratspräsidentin Kt. Bern 2008-2009)

Colin Archer, Genève, secrétaire général, Bureau International de la Paix

Musik: Le chat qui danse

 

Unterlagen

Flyer downloaden

Factsheet zu den Rüstungsausgaben

SIPRI Factsheet (Englisch)

Ostermarsch 2010

Erfolgreicher Ostermarsch 2010

Am schweizerischen Ostermarsch 2010 nahmen heute am Ostermontag in Bern über 800 Menschen teil. Im Mittelpunkt standen das Recht auf Nahrung und die weltweit von kleinbäuerlichen Organisationen erhobene Forderung nach Ernährungssouveränität. Hunger ist Gewalt, Landwirtschaftspolitik somit auch Friedenspolitik. Verdrängungskämpfe des Agrobusiness gegen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind Ausdruck von Handelskriegen. “Wälder abzuholzen, um mit Agrotreibstoffen Autos zu ernähren, entzieht Menschen in Afrika die Möglichkeit, sich selber zu ernähren. Das Recht auf Nahrung wird auf dem globalen Marktplatz verschleudert”, meinte Angeline Munzara aus Zimbabwe von der Ecumenical Advocacy Alliance.

Der achte Ostermarsch in Bern wurde von einer sehr breiten Trägerschaft von Kirchen, Friedensorganisationen und Hilfswerken getragen. Der schweizerische Ostermarsch steht in einer langen Tradition, die in Deutschland und weiteren Ländern über die vergangenen Osterfeiertage sichtbar wurde. Die Organisatoren wollen damit, unabhängig von politischer Konjunktur, ein permanentes Zeichen gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit setzen.

 Reden im Wortlaut

- Jorge Rulli, Grup de Reflexión Rural

- Irène Anex, jeune maraîchère genevoise du projet “Les Charottons”, Uniterre

- Angeline Munzar, Zimbabwe, “Food for Life Campaign”, Ecumenical Advocacy Alliance www.e-alliance.com

Frieden auf den Feldern – Frieden auf dem Teller!

Auch 2010 gibt es einen Ostermarsch

Im Zentrum des OstermarsCHes 2010 steht das Thema Ernährungssouveränität als friedenspolitisches Konzept, insbesondere der gesicherte Zugang zu Ressourcen als Konfliktprävention. Teilnehmen am OstermarsCH werden auch dieses Jahr verschiedene RednerInnen mit unterschiedlichen Zugängen zum Thema. Mit dabei sind:

- Jorge Rulli, Argentinien, Grup de Reflexión Rural (www.grr.org.ar )

- Angeline Munzara, Zimbabwe, “Food for Life Campaign”, Ecumenical Advocacy Alliance (www.e-alliance.ch )

- Irène Anex, jeune maraîchère genevoise du projet “Les Charottons”, Uniterre (www.uniterre.ch )

Feines Essen und Trinken kommt aus dem Emmental, mitreissende Musik von der Band Traktorkestar. (www.traktorkestar.ch )

Ernährungssouveränität bezeichnet nach dem Verständnis ihrer Befürworter das Recht aller Völker, Länder und Ländergruppen, ihre Landwirtschafts- und Ernährungspolitik selbst zu definieren. Der Begriff wurde anlässlich der Welternährungskonferenz 1996 von der internationalen Kleinbauern- und Landarbeiterbewegung Via Campesina geprägt, es handelt sich nicht um einen wissenschaftlichen Fachbegriff, sondern um ein politisches Konzept.

Weitere Informationen zum Konzept Ernährungssouveränität finden Sie hier .

 

Auch im 2010 gibt es einen Ostermarsch

Ostermarsch 2009 kommt näher

Mit der Wirtschaftskrise kommen viele Menschen, die sowieso schon am Rande der Gesellschaft stehen unter Druck. Gleichzeitig trifft die aktuelle fremdenfeindliche Politik, beispielsweise die neuesten Verschärfungsbestrebungen des Asylgesetzes Migrantinnen und Migranten. Mit dem OstermarsCH 2009 wollen wir ein Zeichen für eine offene und solidarische Schweiz setzen und zeigen, dass wir mehr erreichen, wenn wir gemeinsam kämpfen.

Treffen wir uns alle am Ostermontag um 13h an der Aare.
Stopp den Ausgrenzungen – Friede den MigrantInnen!